Konferenz zum Thema „Der Wirtschaftsstandort Brandenburg im internationalen Wettbewerb“
Datum: 17.12.2004
Quelle: ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH
Wirtschaftsspezialisten bewerten den Standort Brandenburg im internationalen Wettbewerb
Am 17. Dezember 2004 treffen sich renommierte Wirtschaftsspezialisten auf der wissenschaftlichen Konferenz „Der Wirtschaftsstandort Brandenburg im internationalen Wettbewerb“, um die Vorteile und Chancen der Region zu beleuchten. Der Veranstalter, die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), wendet sich an Unternehmer, Führungskräfte, Wirtschafts- und Wissenschaftsexperten aller Branchen und bietet neben Fachvorträgen eine Diskussionsplattform.
Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns hob hervor: „Brandenburg steht im internationalen Standortwettbewerb der Regionen. Als Deutschlands Hauptstadtregion gemeinsam mit Berlin haben wir dabei eine herausgehobene Position. Hinzu kommen klare Standortvorteile: Qualifizierte Arbeitskräfte, flexible Arbeitszeiten, eine breite Wissenschafts- und Forschungslandschaft, günstige Kostenstrukturen und nicht zuletzt die Nähe zu den expandierenden Märkten in Mittel- und Osteuropa sind nur einige Beispiele dafür. Diese Vorteile werden wir nutzen und ausbauen. Dabei setzen wir auf die vorhandenen Kompetenzfelder der Region. Ziel ist es, unsere Stärken zu stärken. Dazu werden wir die Förderung auf die sektoralen und regionalen Wachstumsschwerpunkte im Land ausrichten.“
Neben Minister Junghanns werden der Vorsitzende der Geschäftsführung der ZAB, Dr. Detlef Stronk, der Wirtschaftswissenschaftler Professor Horst Albach und der Geschäftsführer der Studio Babelsberg Motion Pictures GmbH, Henning Molfenter, referieren.
Aktuell wurde mit Professor Albach, der von 1978 bis 1983 Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) tätig war und im wissenschaftlichen Beirat beim Bundesminister für Wirtschaft saß, in Kooperation mit der ZAB eine vertiefende wissenschaftliche Studie verfasst. Darin wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg im Vergleich zu den alten Bundesländern und den neuen EU-Mitgliedstaaten vorgestellt.
Das Ergebnis: Brandenburg bietet für in- und ausländische Investoren wichtige Standort- und Kostenvorteile.
Brandenburgs Vorteile auszugsweise:
- niedrige und im Vergleich mit den neuen Bundesländern langsam steigende Arbeitskosten,
- Verfügbarkeit von Fachkräften und gut ausgebildeten Akademikern,
- niedrigere Grundstücks- und Mietkosten für Geschäftsräume als in vielen anderen Standorten,
- gute Chancen für moderne, technologieorientierte Branchen.
Bereits im Sommer 2004 kam die Prognos AG in dem „Standortatlas“, die der südlichen Region Brandenburgs eine Spitzenleistung bescheinigte, zu ähnlichen Ergebnissen.
In einem zweiten Konferenzteil werden Praktiker, wie der Bürgermeister von Guben, Herr Hübner und der Leiter der Wirtschaftsförderung Rhein-Sieg, Dr. Tengler, Wissenschaftler wie Herr Bucksteeg von Prognos und Prof. Balderjahn von der Universität Potsdam, Experten wie der ehemalige Vorsitzende von Mitsubishi Motors Rolf Eckrodt und Prof. Dr. Schulze, Geschäftsführer der ZAB, zu dem Thema „Besseres Image – besserer Standort?“ diskutieren.
Die Konferenz findet am 17. Dezember 2004 von 15.00 bis 18.00 Uhr im VCC-Studio Potsdam-Babelsberg statt.