Pressemitteilungen Archiv 2004

"Marke Brandenburg" wirbt erfolgreich für den Standort

Datum: 20.12.2004

Quelle: Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg

Bilanz 2004 und Ausblick 2005 zur Standortmarketingkampagne 

"Der Wirtschaftsstandort Brandenburg ist besser als sein Ruf. Das zeigt unsere Standortmarketingkampagne 'Marke Brandenburg'. Bereits 45 Unternehmen haben sich unter diesem Motto zu ihrem Standort bekannt und die Kampagne bislang mit mehr als 320.000 Euro unterstützt. Diese gute Beteiligung ermöglicht uns, deutschlandweit zu zeigen, über welche erfolgreichen Unternehmen und starken Branchen das Land verfügt. Ich freue mich sehr, dass die Brandenburger Unternehmen so engagiert mitziehen. Die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Wirtschaftspolitik trägt zum gemeinsamen Erfolg für den Standort Brandenburg bei. Wir werden die Kampagne im kommenden Jahr fortsetzen und um neue Elemente erweitern."

Das erklärte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Er zog heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Dr. Detlef Stronk, Zwischenbilanz zur Kampagne "Marke Brandenburg". Die ZAB organisiert die überregionale Anzeigenkampagne seit Juni 2004 mit Unterstützung durch das Ministerium für Wirtschaft.

"Die Kampagne ist in diesem Jahr gut ins Rollen gekommen. Die Unternehmen haben einen höheren Betrag zur Verfügung gestellt als erwartet. Diesen Schwung gilt es für 2005 zu nutzen", erklärte Dr. Detlef Stronk, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZAB.

Zusammen mit der Bilanz 2004 und dem Ausblick 2005 wurde heute ein neuer Partner der Standortkampagne vorgestellt. Die Klosterbrauerei Neuzelle unterstützt die Kampagne in außergewöhnlicher Weise: 60.000 Flaschen der Marke "Badebier" werden mit einem Sonderetikett "Marke Brandenburg" versehen.
 
"Das ist ein neuer Weg im gemeinsamen Standortmarketing von Wirtschaft und Wirtschaftspolitik", betonte Minister Junghanns. "Wenn die Firmen das Standortimage auch auf ihren eigenen Kommunikationswegen transportieren, erreichen wir eine noch stärkere Verbreitung. Geradezu ideal ist es, wenn dies sogar über die Produkte des Unternehmens erfolgt. Das zeigt jedem Kunden und Geschäftspartner: Dieses Unternehmen steht zu seinem Standort. Die Unternehmen sind die wichtigsten 'Wirtschafts-Botschafter' unseres Standortes."

"Brandenburg hebt sich mit seiner Kampagne von denen anderer Bundesländer ab: Statt eines Millionen-Etats hat die Brandenburger Kampagne nur einen vergleichsweise kleinen Etat zur Verfügung, nutzt diesen aber mit pfiffigen Ideen. Mit unseren kleinen Stopperanzeigen haben wir die wohl kleinste Testimonialkampagne der Welt gestartet. Auf diesen kleinen Anzeigen in Landesfarben und mit Landeslogo eine Text-Bildanzeige einschließlich einer 'Marke Brandenburg' unterzubringen, erfordert großes gestalterisches Geschick", lobte Stronk die Arbeit der Werbeagentur UVA, in deren Händen die Gestaltung der Kampagne liegt.

Hintergrund zur Imagekampagne "Marke Brandenburg":

Die Anzeigen der Imagekampagne erscheinen seit Juni 2004 montags und freitags in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Seit Ende Oktober erscheinen sie ebenfalls montags und freitags in regionalen Tageszeitungen ("Märkische Allgemeine Zeitung", "Märkische Oderzeitung" und "Lausitzer Rundschau"). 

Weitere Anzeigen wurden darüber hinaus u. a. in der  Sonderbeilage der "Financial Times Deutschland" am 30.11.2004 geschaltet sowie in diversen Wirtschaftsmagazinen (beispielsweise in der Zeitschrift der brandenburgischen Industrie- und Handelskammern).

Eine Rücklaufkontrolle bietet insbesondere das Internet, wo die Kampagne  unter http://www.marke-brandenburg.de/ nicht nur dargestellt wird, sondern auch alle Teilnehmer der Kampagne mit Bild und Text aufgenommen sind und ein Link zum jeweiligen Unternehmen gesetzt ist. Monatlich werden hier bereits mehr als 5000 Besucher gezählt.

Das Wirtschaftsministerium und die ZAB haben für die Kampagne in 2004 eine Grundfinanzierung in Höhe von 110.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit 320.000 Euro haben Brandenburger Unternehmen die Imagekampagne für ihren Standort unterstützt.

Im kommenden Jahr wird die Kampagne mit weiteren Anzeigenschaltungen fortgesetzt. Vorgesehen ist, sie auf weitere Zeitungen auszudehnen. Die Anzeigen werden überarbeitet, die neuen Motive liegen vor. Das Konzept bleibt erhalten, aber die Anzeigen sollen noch besser lesbar sein, und es soll eine noch bessere Wahrnehmung erzielt werden.

Darüber hinaus soll den Brandenburger Unternehmen eine Anzahl von Elementen aus der Kampagne für die eigene Verwendung angeboten werden. So sind Freistempler mit dem Logo der Kampagne, bedruckte Briefumschläge, oder Unterstützer-Logos für Geschäftsbögen angedacht.

Ansprechpartner

Dr. Klaus-Peter Heinrich

Dr. Klaus-Peter Heinrich
Leiter Marketing / Kommunikation
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