Schwäbisches Familienunternehmen investiert 20 Millionen Euro in neuen Potsdamer Produktionsstandort
Datum: 25.11.2008
Quelle: ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH
Das Bauprojekt von Erhard Automotive GmbH gilt als wichtiges Signal für die Brandenburger Wirtschaft.
Dr. Detlef Stronk, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), würdigt den Mut der Erhard Automotive GmbH, die am Dienstag in Potsdam den Bau einer Produktionshalle und weiterer Gebäude eingeläutet hatte: „Wir haben auf den richtigen Investor gesetzt, der auch in der Finanzkrise an seinen Plänen festhält. Erhard Automotive verdient großen Respekt und gibt Hoffnung, dass andere Unternehmen dem Beispiel folgen werden.“
Das Familienunternehmen Erhard & Söhne aus Schwäbisch Gmünd baut auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) Tanksysteme und andere Behälter für Lastwagen und Pkw. Die voraussichtliche Investitionssumme beträgt nach Angaben des Unternehmens 20 Millionen Euro. Erhard Automotive rechnet zum Produktionsstart im kommenden Jahr mit 50 Arbeitsplätzen, bis zum Jahr 2013 wolle man auf 150 Stellen aufstocken, so Firmenchef Alexander Kögel.
Die Landesregierung und die Stadt Potsdam hatten die Ansiedlung vorangetrieben. Die ZAB hatte das Projekt maßgeblich mitgestaltet. Erhard-Geschäftsführer Kögel lobte in seiner Rede zum Spatenstich „die hervorragende Infrastruktur und das gute Investitionsklima“ im Land Brandenburg. Erhard gilt als führender Lieferant von Tanksystemen für Nutzfahrzeuge. Im vergangenen Jahr habe sich der Umsatz des Unternehmens nach eigenen Angaben auf etwa 50 Millionen Euro belaufen.