ZAB wirbt in Barcelona für Brandenburg
Datum: 05.12.2008
Quelle: ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH
Ansiedlung des ersten spanischen Unternehmens besiegelt
Mit einer Präsentation in Barcelona hat die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH am Donnerstag für Investitionen spanischer Unternehmen in Brandenburg geworben. Dr. Detlef Stronk, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZAB, stellte in seiner Eingangsrede vor 35 führenden Wirtschaftsvertretern Spaniens zunächst die geografischen Vorteile Brandenburgs als Unternehmensstandort heraus: „Unsere Region ist die Drehscheibe zwischen Ost und West. Für Unternehmen aus dem Westen bieten wir eine günstige strategische Ausgangsposition für den Sprung auf die Märkte Osteuropas.“ Der künftige Großflughafen und die hervorragend ausgebaute Infrastruktur seien weitere Argumente für den Standort Brandenburg, so der ZAB-Geschäftsführer. Unter sichtlichem Interesse der Gäste stellte Stronk anschließend das brandenburgische Konzept der Branchenkompetenzfelder und das Leistungsangebot der ZAB vor.
Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch den Auftritt des Aufsichtsratsvorsitzenden des ersten spanischen Unternehmens, das sich in Brandenburg ansiedeln wird. Jordi Gabarró vom Metallverarbeiter Gabarró S.A. verkündete, dass sein Unternehmen in Brandenburg an der Havel eine Niederlassung mit 65 Arbeitsplätzen errichten wird. Sein Unternehmen produziere zu 80 Prozent für den Export. Deshalb sei die Expansion ins Ausland ein folgerichtiger Schritt für weiteres Wachstum, so Gabarró. „Ausschlaggebend für unsere Entscheidung für Brandenburg war die hohe Qualifikation der Fachkräfte und die Produktivität im Metallsektor der Region. Für das Land sprach außerdem, dass Innovationen hier konsequent gefördert werden und die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen stabil sind“, sagte Gabarró. Der Chef des in Barcelona beheimateten Unternehmens würdigte in seiner Rede die gute Zusammenarbeit mit der ZukunftsAgentur und der Stadt Brandenburg a. d. Havel bei der Standortwahl. „Wir sind überzeugt, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.“
ZAB-Geschäftsführer Stronk bedankte sich bei Gabarró für dessen Pioniergeist und zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Reise nach Barcelona. Auf großes Interesse seien die Investitionsmöglichkeiten im Umfeld des BBI-Projektes gestoßen. „Viele Gesprächspartner haben mir im Anschluss an die Präsentation gesagt, dass sie unsere Argumente für Brandenburg im besten Sinne überrascht haben“, so Stronk. „Unser Mut, auch in Krisenzeiten offensiv für Investitionen zu werben, ist durchweg positiv aufgenommen worden. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Kürze weitere Ansiedlungsgespräche mit spanischen Investoren führen können.“
Die Veranstaltung war von der Außenhandelskammer Barcelona organisiert worden.